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ARR® Zentrum für
Anatomisch Richtiges Reiten

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Deutschland
 
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Sitzt, passt, wackelt und lässt keine Luft...

Der Begriff Gurtzwang wird gemeinhin mit den Folgen von zu schnellem Angurten beim ersten Auflegen des Sattels verbunden. Doch obwohl sich im Bereich des Sattelbaus in den letzten Jahrzehnten eine Menge getan hat und auch das Bewusstsein für die Bedeutung eines passenden Sattels und des sorgfältigen Gurtens sich zum Positiven gewandelt hat, ist Gurtzwang bei unseren modernen Reitpferden aller Rassen leider kein seltenes Phänomen. Bei genaueren Nachdenken erstaunt das nicht. Was, wenn die Ursache für den Gurtzwang bei einer Vielzahl der Pferde im Absinken des Rückens begründet liegt?

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Moderne Pferde mit dem Rücken zur Wand

Zu den vielen Gesetzmäßigkeiten der Arbeit unter dem Sattel, deren Hintergrund vielen Reitern und sogar Ausbildern nicht vertraut ist, gehört, dass Pferde «über den Rücken» gehen müssen.

Zum Fachartikel

 

Fachartikel: Raus aus der Reha, ran an das Training!

Mit viel Geduld hat man seinem Pferd Zeit gegeben, sich von einer Krankheit oder einer Verletzung zu erholen. Dann endlich gibt der Tierarzt nach einer Kontrolluntersuchung grünes Licht für die Reha-Phase. Die Freude ist groß – die Verunsicherung genauso.

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Info-Flyer

Der Flyer mit vielen Informationen rund um das Zentrum für Anatomisch Richtiges Reiten ARR.

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Glossar

Glossar

 

Die Händigkeit verschärft die natürliche Schiefe des Pferdes    © R. Blank

Händigkeit

Erklärungsversuchen zu diesem Thema mangelt es oft an Logik, was Pferdebesitzer verwirrt. Die Aussage, dass es wie beim Menschen Rechts- oder Linkshänder gibt, ist zwar nicht falsch, aber eine solche Äußerung ist zu kurz gesprungen als Antwort auf die sehr klare Frage, was es mit der Händigkeit eigentlich genau auf sich hat.

Von Menschen und Pferden
Bezogen auf die Händigkeit besteht der große Unterschied zwischen Mensch und Pferd in der Haltung des Körpers: Der Mensch ist senkrecht, also ruht und lastet sein Oberkörper auf seiner Hüfte, der «Hinterhand», wodurch bestimmte Fehlstellungen entstehen können, z. B. der Hüftschiefstand.

Das Pferd dagegen bewegt sich in der Waagrechten. Es lastest also nicht auf seiner Hüfte, sondern läuft vielmehr mit seinem Oberkörper von der Hüfte weg. Das kann also keinen Hüftschiefstand erzeugen! Sollte man beim Pferd dennoch den Eindruck einer schiefen Hüftstellung haben, so muss die Ursache dafür eine andere sein: Der Hüftschiefstand ist in den Reaktionen des Pferdes auf eben dieses Weglaufen des Oberkörpers von der Hinterhand zu suchen. Um dies besser zu verstehen, brauchen wir weitere Erklärungen.

Die natürliche Schiefe des Pferdes
Fest steht, dass die Händigkeit die natürliche Schiefe des Pferdes eindeutig verschärft (vgl. Illustration).

Da Pferde in der Biomechanik des Fluchttiers keinen Kreis gehen können, eben weil der Oberkörper von der Hinterhand wegläuft, fehlt ihnen die Stütze der Hinterhand. Somit verschiebt sich das Pferd im Kreisbogen automatisch in die händige Vorhand. So verstärkt sich die Händigkeit immer mehr und die Schiefe wird ständig erhöht. Folgen wie Taktunreinheiten oder Lahmheiten treten zutage, aber man findet die Ursache nicht.

Je höher das Potential des Pferdes, je schneller der Schaden. Da hilft kein verstärkter Einsatz des äußeren Zügels und/oder Schenkels, denn die negative diagonale Verschiebung ist bereits im händigen Vorderbein, sprich Huf, gelandet und der Schaden nimmt seinen Lauf.

Jetzt rückt das Geraderichten in den Vordergrund, denn nur dadurch kann man Schaden vom Pferd abwenden.


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